Vertraulich. Ohne Urteil. Schritt für Schritt.

Hilfe bei Alkoholproblemen.
Du musst nicht erst ganz unten sein.

Finde passende Suchtberatung, ärztlich begleitete Entzugshilfe, Therapieangebote und Selbsthilfegruppen in Deutschland.

Suche ohne Konto Sicherheitsorientiert Auch für Angehörige
Was brauchst du gerade?

Hilfe in deiner Nähe finden

Welche Hilfe suchst du?

Keine Diagnose, keine Weitergabe deiner Suche. Dein Ort wird nicht an externe Verzeichnisse übertragen. In akuten Fällen 112.

Was würde dir jetzt helfen?

Es gibt keinen falschen ersten Schritt. Entscheidend ist nur, dass du ihn nicht allein gehen musst.

01
Oft kurzfristig möglich

Erst einmal mit jemandem reden

Kostenlose, vertrauliche Beratung – auch wenn du noch nicht weißt, ob du abhängig bist.

Jetzt beginnen
02
Sicherheit zuerst

Sicher aus dem Alkohol heraus

Bei regelmäßigem oder hohem Konsum sollte ein Entzug ärztlich begleitet werden.

Jetzt beginnen
03
Mit Antragsbegleitung

Einen Therapieplatz finden

Ambulante oder stationäre Entwöhnung passend zu Situation, Region und Kostenträger.

Jetzt beginnen
04
Alias statt Klarnamen

Nicht allein bleiben

Moderierte Online-Treffen für Betroffene und eigene Gruppen für Angehörige.

Jetzt beginnen

Hilfe nach deiner Situation.

Viele suchen nicht nach Klarweg, sondern nach dem Satz, der gerade im Kopf ist. Diese Seiten führen direkt zu sicheren nächsten Schritten.

Alle Hilfethemen und Städte anzeigen

Du musst nicht wissen,
wer zuständig ist.

Wähle einfach, was gerade am ehesten passt. Klarweg führt dich direkt zur richtigen Anlaufstelle und erklärt, was als Nächstes passiert.

Auswahl und Ort werden nicht gespeichert
Eine Suche, viele Wege.

Klarweg verlangt keine Zahlung, bevor Hilfe angezeigt wird, und gibt Suchende nicht exklusiv an zahlende Partner weiter.

Der Weg in ein neues Leben.

Nicht jeder braucht jede Stufe. Eine Suchtberatungsstelle hilft kostenlos, den passenden Weg zu klären und unterstützt häufig beim Reha-Antrag.

Wer bezahlt die Behandlung?
  1. 1
    Sicherheit klären

    Entzugsrisiko ärztlich einschätzen. Bei akuter Gefahr sofort 112.

  2. 2
    Vertrauliche Beratung

    Situation, Ziele und passende Hilfen ohne Druck besprechen.

  3. 3
    Entgiftung / Entzug

    Falls nötig medizinisch begleitet – ambulant oder stationär.

  4. 4
    Entwöhnungsbehandlung

    Ursachen verstehen und neue Strategien aufbauen.

  5. 5
    Nachsorge & Selbsthilfe

    Im Alltag stabil bleiben und Rückfällen früh begegnen.

Wissen reicht nicht.
Du brauchst Werkzeuge.

Kurze Übungen für Suchtdruck, Anspannung und Risikosituationen – plus das Wissen aus Beratung, Entwöhnung und Rückfallprävention.

Kognitive VerhaltenstherapieMotivierende GesprächsführungAchtsamkeit & ACTDBT-SkillsRückfallpräventionCRA & soziale Stabilität
Der vollständige Lernpfad

Grundlagen · Abhängigkeit verstehen · Entzugssicherheit · Auslöser · Gefühle · Craving · Gewohnheiten · Beziehungen · Scham · Schlaf · Arbeit · Rückfall · Nachsorge · Angehörige · Medikamente mit Arzt klären

In deiner Stadt oder digital.

Finde etablierte Selbsthilfegruppen vor Ort, digitale Angebote großer Verbände und geschützte Klarweg-Räume an einem Ort.

Mit Sicherheit statt Schnellstart.

Neue Gruppenwünsche werden gesammelt und vor einer Freigabe geprüft. Klarweg zeigt keine erfundenen Termine und öffnet keine unmoderierten Soforträume.

Ein Treffen anregen

Alias, Wunschdatum, Zeit und Thema genügen. Du erhältst einen starken vertraulichen Code. Ein konkreter Termin entsteht erst nach deiner Moderationsfreigabe.

Status & Zugang

Deinen Vorschlag prüfen

Geschützte Räume brauchen klare Regeln. Keine Aufzeichnungen, kein Konsum während des Treffens, keine Therapieersatz-Versprechen. Krisen werden an professionelle Hilfe weitergeleitet.

Du darfst helfen, ohne dich selbst zu verlieren.

Du kannst eine abhängige Person nicht zur Veränderung zwingen. Aber du kannst Grenzen setzen, dich schützen und dir selbst Unterstützung holen.

Gespräch vorbereitenGrenzen setzenKinder schützenEigene Beratung finden
Hilfe für Angehörige
„Hilfe holen heißt nicht, jemanden im Stich zu lassen. Es heißt, die Situation nicht länger allein tragen zu müssen.“
Grundhaltung von Klarweg

„Ich kenne den Weg nicht nur aus Büchern.“

Alkohol kam früh in mein Leben. Ganz am Anfang war es nur ein Testen – Neugier, ein erster Schluck, nichts, das sich damals groß oder gefährlich anfühlte. Später gehörte das Trinken zu den Wochenenden in der Disco: Musik, Licht, Menschen und für ein paar Stunden das Gefühl, leichter zu sein und alles andere ausblenden zu können.

Es gab keinen einzelnen Tag, an dem plötzlich alles anders war. Die Grenze verschob sich langsam. Was zuerst nur am Wochenende stattfand, nahm mit der Zeit mehr Raum ein. Alkohol wurde von etwas, das scheinbar zum Feiern gehörte, zu etwas, das Entscheidungen beeinflusste, Kraft kostete und sich nicht mehr einfach abschalten ließ.

Von außen klingt es manchmal leicht: Man müsse nur aufhören. Aber Abhängigkeit ist kein Mangel an Charakter. Sie verändert Gedanken, Gewohnheiten und den Alltag. Gute Vorsätze konnten morgens ehrlich sein und abends trotzdem zerbrechen. Nach jedem Rückschlag kamen Enttäuschung und Scham – aber irgendwo blieb auch der Wunsch, dass das eigene Leben noch eine andere Richtung nehmen kann.

Ich habe 36 Entzüge erlebt. Diese Zahl ist ein Teil meiner Geschichte, aber sie ist nicht meine ganze Identität. Sie steht nicht für 36 Niederlagen. Sie steht für 36 Momente, in denen ein Teil von mir weiterleben, neu beginnen und nicht aufgeben wollte. Jeder Anlauf hat mir etwas darüber gezeigt, wie viel Mut es kostet, erneut um Hilfe zu bitten.

„Ein Rückschritt macht den Wunsch nach einem anderen Leben nicht wertlos. Solange ein Mensch wieder aufsteht, ist seine Geschichte nicht zu Ende.“

Auf diesem Weg habe ich erfahren, wie unübersichtlich Hilfe sein kann. Wer gerade kämpft, soll plötzlich wissen, welche Beratungsstelle zuständig ist, wie ein Entzug organisiert wird, wer eine Therapie bezahlt, welche Unterlagen benötigt werden und wo ein freier Platz zu finden ist. Auch Angehörige stehen oft daneben, voller Sorge und mit viel zu wenigen verständlichen Antworten.

Heute versuche ich, mir beruflich etwas Neues aufzubauen und eine neue Firma zu entwickeln. Diese Arbeit gibt mir eine Aufgabe: aus Ideen konkrete Lösungen zu machen und Schritt für Schritt wieder Zukunft zu planen. Dabei muss nicht jeder Tag perfekt sein. Entscheidend ist, weiterzugehen und aus dem Erlebten etwas entstehen zu lassen, das anderen Menschen den Weg leichter macht.

So entstand Klarweg als Herzensprojekt. Die Plattform soll Betroffenen und Angehörigen an einem Ort das geben, was in schweren Momenten oft fehlt: verständliche Informationen, sichere nächste Schritte, erreichbare Ansprechpartner, Therapie- und Selbsthilfeangebote sowie Menschen, die zuhören, ohne zu urteilen.

Ich erzähle meine Geschichte nicht, weil sie abgeschlossen oder makellos wäre. Ich erzähle sie, weil Hoffnung glaubwürdiger wird, wenn sie auch schwierige Kapitel kennt. Niemand sollte 36 Anläufe brauchen, nur um die nächste passende Tür zu finden. Und niemand sollte glauben müssen, es sei zu spät, noch einmal anzufangen.

Klarweg soll sagen: Du bist mehr als deine schwersten Tage. Hilfe darf verständlich sein. Ein neuer Anfang darf heute beginnen.

Mit Hoffnung und RespektDario

Wer bezahlt welche Hilfe?

Die Zuständigkeit hängt von Behandlung und Situation ab. Eine Beratungsstelle hilft, ohne dass du alles allein verstehen musst.

01

Suchtberatung

Beratung vor Ort und über DigiSucht ist in der Regel kostenlos und vertraulich.

Direkter Einstieg
02

Akutbehandlung

Medizinisch notwendige Entgiftung wird mit Arzt, Klinik und Krankenversicherung geklärt.

Sicherheit zuerst
03

Entwöhnungs-Reha

In der Regel ist die Rentenversicherung oder gesetzliche Krankenkasse zuständig.

Antrag + Berichte
04

Nachsorge

Kann sich an die Rehabilitation anschließen und Stabilität im Alltag sichern.

Frühzeitig planen
Klarweg AntragsbegleitungGeplant: Checkliste, Dokumentenstatus und sichere Übergabe an Beratungsstelle oder Kostenträger.
DRV-Information

Wenn gerade alles zu viel ist.

Du musst nicht erklären, warum. Ruf an – für dich oder jemanden in deiner Nähe.

Für Hilfesuchende kostenlos.
Von Versorgungspartnern finanziert.

Klarweg verdient Geld mit Software und Versorgungslösungen – nicht mit der Not einzelner Menschen. Partner erhalten Werkzeuge, bessere Prozesse und nachvollziehbare Wirkung.

Kliniken & Reha-Einrichtungen

Kapazität & Zuweisung

Vertrauliches Partnerangebot
  • Verifiziertes Einrichtungsprofil
  • Freie Plätze und Warteliste
  • Strukturierte, sichere Anfragen
  • Qualitäts- und Nachfrageauswertung
Arbeitgeber & Förderpartner

Frühe Hilfe ermöglichen

Individuelle Förderpartnerschaft
  • Anonymer Zugang für Beschäftigte
  • Angehörigenangebote
  • Geförderte Regionen oder Themen
  • Transparenter Wirkungsbericht
Das Klarweg-Versprechen

Keine bezahlten Ranglisten · kein Verkauf persönlicher Gesundheitsdaten · keine Provision pro vermitteltem Menschen · Sponsoring immer sichtbar gekennzeichnet

Für Kliniken, Beratungsstellen & Krankenkassen

Klarweg arbeitet mit ausgewählten Versorgungspartnern – ohne gekaufte Ranglisten. Konkrete Konditionen bleiben im geschützten Partnerbereich und werden Hilfesuchenden nicht angezeigt.